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Unsere Karate-Schule

...ist der Ort, wo wir nach geistiger und technischer Perfektion streben.

Karate-Training in Thun

Was uns auszeichnet

  • Wir praktizieren Kampfkunst als Lebensweg.
  • Unser Karate eignet sich als Selbstverteidigung.
  • Die Trainingsatmosphäre ist familiär und freundschaftlich.
  • Der persönliche Erfolg unserer Schüler liegt uns am Herzen.
  • Wir stehen in direktem Austausch mit den Besten unseres Fachs.
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Karate für Kinder

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Eltern und Lehrer von Karate betreibenden Kindern berichten immer wieder Positives: Durch das Training erlangen die Kinder ein gesundes und verbessertes Selbstbewusstsein, eine verbesserte Konzentrationsfähigkeit und mehr Disziplin.

Fortschritte im Karate können nur über das Verbessern der eigenen Technik erzielt werden, dies erfordert von den Kindern viel Beharrlichkeit und Ausdauer, Mut und Kraft. Fähigkeiten von denen sie ein Leben lang profitieren.

Karate ist eine ganzheitliche Sportart, welche hohe Ansprüche an die Koordination stellt und sie dementsprechend fördert. Die Schwerpunkte aus sportlicher Sicht bestehen im Kindertraining aus Muskelstärkung, Beweglichkeitsübungen, Haltungs- und Gleichgewichtstraining. Hinzu kommen Atemübungen und Meditation, wodurch sich das Training positiv auf die körperliche Verfassung auswirkt.

Nebst den sportlichen Aspekten sind wir an der Karateschule Thun ausserdem bestrebt, den Kindern Werte wie Freundschaft, Respekt, Ehrlichkeit, Selbstbeherrschung und Höflichkeit zu vermitteln.

Das Wichtigste für uns ist dabei, dass die Kinder stets Spass und Freude am Karate haben, denn je motivierter sie sind, umso mehr Fortschritte machen sie.

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Karate für Erwachsene

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Karate entstand aus der Notwendigkeit sich selbst zu verteidigen, was die Entstehung eines effizienten Selbstverteidigungssystem begünstigte. Im Karatetraining vermitteln wir daher Techniken, welche im Notfall als Waffe eingesetzt werden können um sich selbst zu schützen. Eine Fähigkeit welche viel Sicherheit und Selbstvertrauen verleiht.

Nebst der Selbstverteidigung beinhaltet Karate jedoch noch zahlreiche andere Aspekte.

Als ganzheitliche Sportart bei welcher alle Muskelpartien gestärkt werden, fördert Karate die Gesundheit und hält Ihren Körper fit und beweglich.

Karate ist aber auch eine sehr ästhetische Kunst, bei welcher wir stets nach der perfekten Technik suchen. Körperhaltung und Ausstrahlung spielen dabei eine wichtige Rolle. Durch regelmässiges Training verändert sich daher Ihre natürliche Haltung und Sie entwickeln mehr Eleganz und Ausdruck.

Nicht zuletzt ist Karate aber auch Persönlichkeitsschulung und enthält sehr viele philosophische Aspekte. Viele übungen verlangen sehr viel Aufmerksamkeit, Wille und Mut. Diese Fähigkeiten verbessern sich durch regelmässiges Training und sind besonders im Alltag sehr hilfreich.

Karate bietet eine enorm wertvolle Möglichkeit, den Willen stark, den Körper beweglich und den Geist wach zu halten.

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Bonsai-Karate

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Karate schnuppern

...kannst Du jederzeit. Interessiert? Melde Dich jetzt für ein gratis Probetraining an.

Die Gutscheine vom Thun-Magazin und Spiezinfo bleiben bis auf weiteres gültig.

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Unser Karate-Dōjō

...ist Mitglied der kulturellen Vereinigung Kokoro International, welche sich dem vertieften Studium des Karate-Dō widmet.

Kulturelle Vereinigung Kokoro International

Kokoro International berücksichtigt beim Studium des Karate-Dō nebst den technischen auch die kulturellen und philosophischen Aspekte unserer Kampfkunst. Unter den Mitgliedern und Dozenten befinden sich zahlreiche Topathleten, die an Europa- und Weltmeisterschaften wiederholt die vordersten Ränge beleg(t)en. Weitere Infos

Auf Verbandsebene sind wir der Swiss Karatedo Renmei und der Swiss Karate Federation angeschlossen.

Unsere Trainings

...werden durch Kurt Wyler geleitet. Er ist Schüler von Sensei Dario Marchini (9x Welt- / 20x Europameister), Schwarzgurt und J&S-Leiter Karate.

Als Wettkämpfer war Kurt Wyler Mitglied der Schweizer Nationalmannschaft (SKF), vertrat die Schweiz mehrmals an Shōtōkan Welt- und Europameisterschaften und stand über hundertmal auf dem Podest. Wichtigste Erfolge...

Karate-Training in Thun Karate-Training in Thun

AnführungszeichenSeit ich im Alter von 14 Jahren das Karate entdeckte, entwickelte sich dies schnell zu meiner grossen Leidenschaft. Ich beschäftige mich seither täglich mit den technischen, philosophischen und kulturellen Aspekten dieser faszinierenden Kampfkunst.
Karate-Dō zu unterrichten bedeutet für mich, gemeinsam mit meinen Schülern, immer tiefer in die Welt des Karate einzutauchen und in meiner Persönlichkeit zu wachsen.
Schlusszeichen

Unsere Trainingszeiten


Aufgrund der aktuellen Situation mit dem Coronavirus fällt der gesamte Trainingsbetrieb bis am 19. April aus.


Montag in Thun

17:00 - 18:00
Kinder bis Gelb | ab 6 Jahren

18:00 - 19:00
Kinder ab Orange | Jugend ab 12 Jahren

19:00 - 20:30
Erwachsene | ab 14 Jahren


Dienstag in Spiez

18:00 - 19:15
Crashkurs | Nächster Kurs 05.-26.05.20 (prov.) | Anmeldung


Mittwoch in Thun

16:00 - 16:50
Bonsai-Karate | ab 4 Jahren

17:00 - 18:00
Kinder bis Gelb | ab 6 Jahren

18:00 - 19:00
Kinder ab Orange | Jugend ab 12 Jahren

19:00 - 20:30
Erwachsene | ab 14 Jahren


Donnerstag in Spiez

16:40 - 17:30
Bonsai-Karate | ab 4 Jahren

17:30 - 18:30
Kinder bis Orange | ab 6 Jahren

18:30 - 19:30
Kinder ab Grün | Jugend & Erwachsene ab 13 Jahren

19:30 - 20:00
Fortgeschrittene


Freitag in Thun

18:00 - 19:00
Alle Stufen | Termine

18:00 - 19:15
Crashkurs | Nächster Kurs 01.-29.05.20 (prov.) | Anmeldung


Sonntag in Thun

10:00 - 11:30
Alle Stufen | Daten siehe Agenda

Karate-Training in Thun

Kosten


Einsteiger

Bis 15 Jahre | 3 Monate - 150.00 | 6 Monate - 220.00
16 - 19 Jahre * | 3 Monate - 200.00 | 6 Monate - 300.00
20+ Jahre | 3 Monate - 250.00 | 6 Monate - 400.00
Crashkurs | 4 Lektionen | 80.00


Mitglieder (6 Monate)

Bis 15 Jahre | 280.00
16 - 19 Jahre * | 380.00
20+ Jahre | 450.00
Senioren | 1x Training pro Woche | 330.00

* Studenten/Lehrlinge


Zusätzlich für Mitglieder

Ausweis & Schulabzeichen | 20.00 | einmalig
Lizenzmarke | 70.00 | jährlich | ab 8 Jahren
Rabatt | 50% | Kulturlegi & Sozialhilfe


Mitgliedervertrag

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Unser Karate-Frühlingslager

...findet jeweils im April im wunderschönen Berner Jura statt.

Im Lager trainieren wir Karate im Freien, spielen Fussball und Pingpong, machen ein Geländespiele im Wald, gab es auch schon eine Schatzsuche mit vergrabenen Schatz, assen wir mehrmals Schoggibananen am Lagerfeuer und vieles mehr.

Lager 2019

Karate-Frühlingslager 2019

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Lager 2018

Karate-Frühlingslager 2018

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Lager 2017

Karate-Frühlingslager 2017

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Lager 2016

Karate-Frühlingslager 2016

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Lager 2015

Karate-Frühlingslager 2015

Karate-News

Lehrgang Piacenza

Karate Lehrgang Piacenza

Berichte

Karate-Lehrgang Langenthal

Lehrgang Langenthal

Am 9. Februar fand in Langenthal der Lehrgang mit Sensei Marchini und Sensei Restelli statt und einmal mehr durften wir vom grossen Wissen und Können der beiden Lehrer profitieren. Wir praktizierten Kihon (Grundschule), wendeten diese im Kumite (Partnerübung) an und übten Kata (Form) mit dem entsprechenden Bunkai (Anwendung).

Auch dieses Jahr war der Lehrgang wieder sehr gut besucht mit Teilnehmern aus der Schweiz, Italien und Deutschland. Auf dem Foto ist die Delegation aus unserem Dojo zu sehen.

Fotos vom Lehrgang auf der Kokoro Webseite.

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Kyū-Prüfungen

Kyū Prüfungen

Am 20. November 2019 fanden in unserem Dōjō die Kyū-Prüfungen bis zum braunen Gürtel statt. Dabei stand nicht das Erbringen einer Leistung gemessen an einem objektiven Massstab im Zentrum, sondern der individuelle Vergleich jedes Einzelnen der erbrachten Leistung mit seinen persönlichen Möglichkeiten.
Herzliche Gratulation jedem Einzelnen zu seinem persönlichen Erfolg!

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Unser Dōjō am Karate-Lehrgang in Karlsruhe

Lehrgang Karlsruhe

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Kokoro International Seminar 2019

Kokoro International Seminar

Vom 28. bis 30. Juni 2019 durften wir auf dem Jochgrimm im Südtirol am diesjährigen Kokoro International Seminar drei unvergessliche Tage erleben!

Der Sonntag Morgen, als sich die Sonne als glühende Kugel allmählich aus dem Morgendunst erhob und die Nebel der Nacht vertrieb, während wir das Echo unserer Kiai in den Bergen hörten, wird uns ganz bestimmt in besonderer Erinnerung bleiben.

Fotos vom Seminar auf der Kokoro Webseite.

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Kyū-Prüfungen

Kyu-Prüfungen

Mit viel Konzentration und Wille und dem daraus entstehenden Kime bestanden diese Kinder am am 1. Juli 2019 die Prüfung zum nächsten Kyū (Schülergrad).
Herzliche Gratulation und weiter so!

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Erfolg am Fujimura Cup

Fujimura Cup

Am international Fujimura Cup (1. Juni 2019) in Klingnau gewannen Kurt Wyler, Donato Telesca und Davide Fontanesi in Kata-Team Gold!

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Karate-Frühlingslager 2019

Frühlingslager 2019

Vom 6. bis 12. April führten wir bereits zum fünften Mal unser Karate-Frühlingslager im Berner Jura in Les Ecorcheresses, einer kleinen Ortschaft umgeben von Wäldern und Feldern, durch. Auch in diesem Jahr nahm wieder eine grosse Anzahl Kinder und Jugendliche von der ersten bis zur neunten Klasse daran teil, insgesamt waren es 27 Kinder und Jugendliche sowie 7 Leiter. Wir organisierten das Lager gemeinsam mit Leitern des Karate-Do Herzogenbuchsees und der Karateschule Huttwil.

Das Lager war eine Woche voller unvergesslicher Momente. Wir trainierten u.a. Karate im Freien, überstanden gemeinsam die Tageswanderung, hatten unseren Spass beim nächtlichen Geländespiel im Wald und tanzten wie wild in der Disco. Doch auch besinnliche Momente bei der Gutenachtgeschichte oder am Lagerfeuer fehlten nicht. Die Stimmung der Lagergemeinschaft war einmal mehr einmalig und wir hatten Gelegenheit viele neue Freundschaften zu knüpfen und alte zu pflegen.

Nach der gemeinsamen Woche viel es uns allen nicht leicht, wieder getrennten Weges zu gehen. Danke allen für die wunderschöne Zeit!

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Frühlingsturnier Dagmersellen

Frühlingsturnier Dagmersellen

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Karate-Lehrgang Piacenza

Lehrgang Piacenza Lehrgang Piacenza

Am Wochenende vom 23./24. März 2019 fand in Piacenza (Italien) bereits zum 29. Mal (!) der Karate-Lehrgang mit Sensei Marchini und Sensei Restelli statt. Von unserem Dojo hatte eine relativ kleine Delegation von vier Personen den Weg auf sich genommen.

Wir wurden für unseren Einsatz reich belohnt. Die intensiven und lehrreichen Trainings, das gute Essen und auch die vielen lustigen Momente machten das Wochenende zu einem kurzweiligen und unvergesslichem Erlebnis. So schmiedeten wir auf der Heimreise bereits Pläne für den Lehrgang im nächsten Jahr.

Fotos vom Lehrgang auf der Kokoro-Webseite.

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Kyu-Prüfungen

Kyu Prüfungen

Am 20. März fanden in unserem Dojo die Kyu-Prüfungen zum nächsten Gürtel statt. Dank einer guten Vorbereitung und vollem Einsatz bestanden diese Kinder ihre Prüfung und durften mit Stolz den neuen Gürtel entgegennehmen.

Agenda

24. April - 15. Mai (prov.) Crashkurs für Einsteiger | Thun | Jeweils Freitag 18:00 - 19:15 | Jetzt anmelden
5. - 26. Mai (prov.) Crashkurs für Einsteiger | Spiez | Jeweils Dienstag 18:00 - 19:15 | Jetzt anmelden
24. Mai Lehrgang Lodi
6./7. Juni SKL Burgorf
14. Juni SM Ippon Shobu Bern
26. - 28. Juni Kokoro International Seminar
3. Juli Grillfest
5./6. September SKL Neuenburg
9. - 11. Oktober Lehrgang Karlsruhe
8. November Herbstturnier Basel

Karate-Dō: Die Kunst des Karate

Karate-Dō ist eine japanische Kampfkunst, die übersetzt "Weg (Dō) der leeren (Kara) Hand (Te)" bedeutet. Leer deutet in diesem Fall darauf hin, dass bei der Ausübung keine Waffen benützt werden.

Karate darf nicht als Kampfsport verstanden werden, bei welchem es darum geht, dem Gegner zu schaden oder ihn zu verletzen, sondern vielmehr als Lebensweg, der alle Aspekte des menschlichen Wesens einbezieht: Körper und Geist. Das oberste Ziel des Karate-Praktizierenden sollte stets die Verbesserung der eigenen Persönlichkeit sein.

Karate-Dō zu praktizieren bedeutet nicht nur, seinen Körper und seine Technik zu trainieren, sondern auch - und vor allem - ethische und moralische Werte zu respektieren und nach diesen zu leben. Nur durch das Einhalten dieser Werte und dem Streben nach Idealen wie Respekt, Aufrichtigkeit, Verbesserung und Kontinuität ist es möglich, im Studium dieser Kampfkunst Fortschritte zu erzielen.

Karate ist demnach kein Angriffsmittel, sondern ein Mittel, sich besser kennenzulernen und die eigenen Fähigkeiten und Grenzen zu begreifen. Der Karateka (Karate-Praktizierende) ist sich also seiner eigenen Kraft bewusst, kennt seine Stärken und Schächen und weiss, was er verbessern muss. Sowohl im Training als auch im Alltag versucht er stets aufmerksam, wachsam und konzentriert zu sein.

Es ist ein Weg, auf welchem der Praktizierende ein stets besseres Verständnis des eigenen Körpers und des eigenen Könnens erlangt und jeden Menschen in der Verbesserung und Weiterentwicklung der eigenen Persönlichkeit weiterbringt. Karate ist daher für Menschen aller Altersklassen geeignet, da es neben der Verbesserung der Körperlichen Fähigkeiten auch auf die Verbesserung des Charakters abzielt.

Trotzdem stellt sich die Frage: Warum sprechen wir von Karate-Dō oder traditionellem Karate und nicht einfach von Karate?
Unter Karate verstehen wir das, was uns von der japanischen Kultur und Philosophie durch unsere Meister, unter anderem durch das Werk von Sensei Hiroshi Shirai, weitergegeben wurde, dessen oberstes Ziel die Perfektion des eigenen Charakters ist.

Die Lehre wird dabei als direkte Weitergabe - "von Herz zu Herz" - vom Meister zum Schüler verstanden.

Karate ist eine Kampfkunst, von der es unzählige Stile und Interpretationen gibt. Aus diesem Grund ist es wichtig, eine Richtung für die Zukunft und eine Verbindung mit der Vergangenheit beizubehalten und dafür zu sorgen, dass die Verbindung weder verloren geht noch überbewertet wird.

Shōtōkan: Der "Funakoshi-Stil"

Die Rekonstruktion der Geschichte des Karate gestaltet sich nicht sehr einfach, vor allem aufgrund der vielen Mythen und Legenden, welche die Ursprünge des Karate umgeben.

Bodhidharma
Der indische Mönch Bodhidharma

Die Legende erzählt, dass die Geschichte des Karate mit einem buddhistischen Mönch aus Indien begann: Bodhidharma, der sich im Shaolinkloster der Provinz Henan niederliess und sich dem Studium des Kampfes mit der Leeren Hand und der Meditation widmete.
Es handelt sich um eine Periode des 5./6. Jahrhundert nach Christus.

Es ist bekannt, dass das Karate in Japan, auf der Insel Okinawa - einem Teil des Ryūkū Archipels - entstand. Der ursprüngliche Name war Te (Hand) und Quellen beweisen, dass der Kampf mit der offenen Hand in der Tradition der Insel verwurzelt war.

Einen wichtigen Einfluss auf die Entwicklung des Karate hatte das chinesische Kempo. Durch den Austausch mit dem Festland gelangten einzelne Techniken auf die Insel und die Bewohner Okinawas änderten diese entsprechend ihren Bedürfnissen und Fähigkeiten ab. Daraus entstanden die ersten Stile, welche hauptsächlich der Selbstverteidigung dienten.

WanShu, ein chinesischer Gesandter, lieferte 1683 die ersten Beweise für die Einflüsse und den kulturellen Austausch, welche auf der Insel Okinawa stattfanden.
Von besonderer Wichtigkeit war auch Meister Kūshankū, der eine bedeutende Rolle bei den chinesischen Delegationen sowie den Praktizierenden des Kempo einnahm.

Okinawa war während des 19. Jahrhunderts unter der Herrschaft des japanischen Satsuma Clans. Zur selben Zeit lebten auch die Meister Kanga Sakugawa und Sōkon Matsumura, zwei Meister des To-De, welche aus der Klasse der Samurai stammten.

Die erstmalige Organisation des Te auf Okinawa, sowie seine ursprüngliche Kodifizierung, ist auf Meister Matsumura Sōkon zurückzuführen: Nach seinem Tod erhielten die Kampftechniken den Namen Okinawa-Te.
Nach dieser erstmaligen Organisation bildete sich der Stil des Shuri-Te (der Name stammt von der Ortschaft auf Okinawa) in welcher Meister Matsumura lebte, sowie eine Variation der Ortschaft Tomari - Tomari-Te.

Funakoshi
Meister Gichin Funakoshi

In derselben Periode bildete sich der Stil des Naha-Te: Dieser wurde speziell durch die chinesischen und taoistischen Lehren über die Kontrolle der Energie (Ki/Chi) und später durch Meister Kanryo Higaonna beeinflusst. Meister Chojun Miyagi setzte das Werk seines Meisters Higaonna fort und gründete den Gōjūryū-Stil.

Das Shōtōkan Karate hat seine Wurzeln im Shuri-Te, und war nach 1920 die Basis für die Entwicklung des modernen Karate.

Der erste, der das Karate außerhalb Okinawas bekannt machte war Meister Gichin Funakoshi, Schüler der Meister Anko Azato und Anko Itosu, ihrerseits Schüler von Meister Matsumura Sōkon.

Als König Hiro Hito Anfang 1921 auf einer Reise nach Okinawa einer Karatevorführung beiwohnte, war er von dieser Kunst so fasziniert, dass er Meister Funakoshi nach Japan einlud. Dieser machte darauf im Jahre 1922 eine Karatedemonstration in Tokyo.
Jedoch erst im Jahre 1936 gründete Funakoshi das erste Dōjō, das exklusiv dem Karate gewidmet war. Der Name des Dōjō war Shōtōkan.

Nur dank des Einflusses und der von Meister Funakoshi erbrachten Opfer erlebte das Karate die Entwicklung, welche wir heute kennen.
Das Karate gelangte in den 60er Jahren schließlich durch die von Japan ausgesandten Instruktoren nach Europa. Darunter auch Meister Taiji Kase und Meister Hiroshi Shirai.

Dōjō Kun

Dōjō Kun bedeutet wörtlich, die "Regeln des Dōjō". Diese fünf Verhaltensgrundsätze sind gleich der kontinuierlichen und niemals endenden Suche des Praktizierenden dieser Kampfkunst.

Der Ursprung des Dōjō Kun liegt weit zurück und man nimmt an, dass es zum ersten Mal vom buddhistischen Mönch Bodhidharma (483 n. Chr.) festgehalten wurde. Das aktuelle Dōjō Kun wurde durch Meister Sakugawa niedergeschrieben.


Dōjō Kun

Hitotsu Jinkaku Kansei ni Tsutomuru Koto
Strebe nach der Vervollkommnung deines Charakters.

Hitotsu Makoto no Michi o Mamoru Koto
Folge dem Weg der Aufrichtigkeit.

Hitotsu Doryoku no Seishin o Yashinau Koto
Pflege den Geist der ständigen Bemühung.

Hitotsu Reigi o Omonzuru Koto
Würdige den respektvollen Umgang.

Hitotsu Kekki no Yū o Imashimuru Koto
Kontrolliere den impulsiven Geist.

Selbstverteidigung

Karate entstand aus der Notwendigkeit sich selbst zu verteidigen.

Es hat seinen Ursprung auf der Insel Okinawa südlich von Japan, welche sich während Jahrhunderten unter der Herrschaft japanischer Samurai befand. Für die Inselbewohner war dies eine Zeit grosser Unterdrückung, in der es immer wieder zu Zusammenstössen mit den Besatzern kam. Zudem mussten die Einheimischen grosse Einschränkungen in ihrer Freiheit erdulden, u.a. war für sie das Tragen von Waffen verboten.
Es war also nötig, sich im Ernstfall mit blossen Händen gegen einen bewaffneten Gegner verteidigen zu können. Die waffenlosen Künste erlebten dadurch einen enormen Aufschwung und wurden bis zur tödlichen Waffe perfektioniert. Das primäre Ziel der damaligen Praxis der Kampfkünste war es, ein Mittel zu finden das im Notfall über Leben und Tod entscheiden konnte.

Durch die weltweite Verbreitung des Karate als Wettkampfsport, geriet und gerät der ursprüngliche Gedanke des Karate als Mittel der Selbstverteidigung immer mehr in den Hintergrund. Es geht nicht mehr darum seinen Gegner mit einem Schlag zu besiegen, sondern gemäss dem Reglement des jeweiligen Verbandes den siegbringenden Punkt zu holen, unabhängig von der effektiven Wirkung der ausgeführten Technik. Natürlich gibt es dabei grosse Unterschiede in der Auslegung wertbarer Techniken.

Karate als Sport soll nicht per se verurteilt werden, jedoch besteht die Gefahr darin, dass bei einer rein sportlichen Orientierung der Grundgedanke der Selbstverteidigung verloren geht. Im Training sollten beide Punkte berücksichtigt werden, ohne dabei das eine oder andere zu vernachlässigen.
Gleichzeitig darf Karate nicht mit dem Ziel praktiziert werden, anderen zu schaden, sondern sollte ein Mittel zur Verbesserung und Perfektionierung der eigenen Persönlichkeit sein. Durch das jahrelange Training und ständige Verbessern seiner Technik hin zu einer perfekten und in diesem Sinne maximal effizienten Technik, kann diesem Anspruch Rechnung getragen werden.

Werden im Karateunterricht gewisse Prinzipien und Grundregeln berücksichtigt, handelt es sich dabei um eine enorm effektive Methoden der Selbstverteidigung. Aus diesem Grund werden an der Karateschule Thun keine speziellen Kurse dafür angeboten.

Echte Selbstverteidigung - das richtige Verhalten im richtigen Moment, welches nicht zwingend in einer handgreiflichen Auseinandersetzung enden muss - kann nicht in einigen wenigen Übungslektionen erlernt werden, sondern nur in einem Prozess von jahrelangem Training. Nebst körperlichen spielen dabei auch mentale Faktoren eine zentrale Rolle - im Karatetraining werden beide Aspekte gleichermassen berücksichtigt.

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Bonsai-Karate | ab 4 Jahren | spielerisches Karate | ideal als Einstieg bis 8 Jahre
Crashkurs | Kinder und Erwachsene | ab 6 Jahren | Grundlagen in vier Lektionen
Probetraining | Kinder und Erwachsene | ab 6 Jahren | schnuppern im Trainingsalltag

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Trainingslokal Thun

Steffisburgstrasse 1, 3600 Thun, Haltestelle "Berntor"
Der Trainingsraum in Thun kann für Kurse, Workshops und Seminare gemietet werden.

Trainingslokal Spiez

Belvédèrestrasse 6, 3700 Spiez
Sie erreichen den Trainingsraum über den Haupteingang der katholischen Kirche, danach links die Treppe hinunter.

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